Stressanzeichen bei Hunden

Hunde zeigen auf vielfältige Weise, dass sie gerade Stress haben. Manche Anzeichen sind deutlich und unübersehbar, manche sehr subtil und manche Hinweise auf Stress lassen sich nur schwer identifizieren.

Woran erkenne ich, ob ein Hund gestresst ist?

Wichtig ist immer, die Anzeichen im Kontext zu sehen. Ein stark hechelnder Hund beispielsweise kann stark gestresst sein – wenn es aber ein heißer Sommertag ist, kann dem Hund auch einfach „nur“ warm sein.

Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen Stressanzeichen, die in spontan auftretenden und/oder kurz andauernden stressigen Situationen (z.B. beim Tierarztbesuch) gezeigt werden und Stresssymptomen, die auf dauerhaften oder häufigen Stress (z.B. Hund muss häufig sehr lange alleinebleiben) hinweisen.

Unmittelbare Stressanzeichen können sein:

  • starkes Hecheln
  • vermehrtes Speicheln
  • häufiges Schütteln („Stress abschütteln“)
  • Zittern
  • langgezogene Mundwinkel, „Stresslächeln“
  • nach ­hinten geklappte Ohren
  • ­geduckte ­Körperhaltung
  • Schweißpfoten
  • häufiges/andauerndes Bellen
  • Drang zum Harn-/Kot absetzen, ggf. weicher Kot
  • eigentlich gerne genommenes Futter kann in dem Moment nicht angenommen werden

Langfristigere Stressanzeichen können sein:

  • Probleme mit der Verdauung z.B. häufigen Durchfall
  • generelle Infektanfälligkeit
  • Verhaltensstörungen (Pfotenlecken, Schwanzjagen, selbstverletzendes Verhalten, Bellen ohne offensichtlichen Anlass)

 

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