Passiv ein Entspannungswort aufbauen

Wie baut man ein Entspannungswort auf?

Der passive Aufbau eines Entspannungswortes ist sehr einfach: Wenn dein Hund gerade entspannt mit dir im Bett liegt und vor sich hindöst, sagst du einfach das Entspannungswort, das du dir ausgesucht hast. Das musst du einige Male tun: Immer, wenn der Hund entspannt liegt, sagst du das Wort – so verknüpft er den Zustand des Entspanntsein mit dem Wort. „Passiver Aufbau“ übrigens deswegen, weil weder du noch dein Hund irgendetwas tun – beim aktiven Aufbau eines Entspannungsworts würde man den Hund z.B. über eine Massage zum Entspannen bringen, das kannst du hier nachlesen.

Was eignet sich als Entspannungswort?

Alles, was dir leicht über die Lippen kommt und für dich selber auch einen entspannenden Charakter hat. Viele nutzen ein langgezogenes „eaaaaasy“ oder „laaaaaangsam“. Du musst das Entspannungswort nicht besonders leise sagen, da du es ja auch draußen im Alltag sagen willst, wo du so sprechen musst, dass der Hund dich auch hört.

Wie und wann kann ich das Entspannungswort einsetzen?

In einer schwierigen Situation kannst du das Entspannungswort dann nutzen, um den Hund z.B. wieder ansprechbar zu machen um ihn dann ein Alternativverhalten (z.B. ein „Sitz“ machen) ausführen zu lassen.

Wichtig: Das Entspannungswort immer wieder aufladen

Du solltest das Entspannungswort aber immer wieder „aufladen“, d.h. immer mal wieder sagst du das Wort in entspannten Situationen, damit der Hund das Wort immer wieder mit seiner Entspannung verknüpft.

Auch wichtig: Frag einen Trainer

Wenn du dir nicht sicher bist, wie du ein Entspannungssignal richtig aufbauen sollst, dann zieh einen Hundetrainer zu rate. Wähle bitte gerade bei einem Stresshund einen Trainer, der mit positiven Methoden d.h. ohne körperliche und psychische Gewalt arbeitet. Solche Trainer findest du z.B. über das Netzwerk „Trainieren statt Dominieren„, hier:

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